aus der Grafschafter Diakonie

Nachrichten

Von Jung bis Alt in allen Lebenslagen

Eine hilfreiche Meile in leuchtendem Blau fanden Besucherinnen und Besucher am Samstag, 4. September, auf dem Quartiersplatz im Zechenpark in Kamp-Lintfort. Flanierende, die an den Pavillons der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers, stehen blieben, erhielten nützliche Informationen. Von den Mitarbeitenden des Wohlfahrtsverbandes erfuhren sie, an wen sie sich wenden können, wenn sie selbst, jemand aus ihrer Familie, dem Freundeskreis oder ein Nachbar mit einer schwierigen Lebensphase zurechtkommen müssen und dafür ein Rat oder tatkräftige Unterstützung nötig ist.

Starker Schulterschluss gegen Rechts

270 antisemitische Straftaten gab es im vergangenen Jahr in NRW. In diesem Jahr liegt die Zahl schon jetzt bei mehr als 200 Angriffen. Gegen diese schlimme Bilanz machen sich Grafschafter Diakonie und Kirchenkreis Moers zusammen stark. Gemeinsam mit der Volksbank Niederrhein, dem Schlosstheater Moers und weiteren Wohlfahrtsverbänden haben sie das "Bündnis für Toleranz“ geschlossen. Ziel des gesellschaftlichen Schulterschlusses gegen Rechts ist es, dem wachsenden Antisemitismus und Extremismus entgegenzuwirken - mit konkreten Projekten vor Ort. Schulen, Jugendeinrichtungen, Vereine und andere Organisationen, die Projektideen haben, sind aufgerufen, sie kurz zu skizzieren und einzureichen.

Interessante und schöne Gespräche beim Plaudertelefon 55+ führen

Moers. (pst) „Was plaudern wir denn jetzt?“ So oder so ähnlich starten die Gespräche beim Plaudertelefons 55+ der Stadt Moers und der Freiwilligenzentrale Moers in Trägerschaft der Grafschafter Diakonie. Seit 27. Mai können Menschen ab 55 Jahre unter der Nummer 0 28 41 / 201-204 anrufen. „Wir haben bereits viele schöne und interessante Gespräche geführt“, berichtet Valerie Carré, Planerin der Leitstelle Älterwerden der Stadt Moers. Die Idee zu der Hotline ist entstanden, als viele Seniorinnen und Senioren Fragen zur Impfung gegen Corona hatten oder mit der Lebenssituation in der Pandemie überfordert waren ...

Gartenbauprojekt "Unser kleiner Hugengarten" sorgt für neue Wurzeln

„Wenn etwas gepflanzt wird, bilden sich neue Wurzeln – in unserem Projekt sogar im doppelten Sinne“, sagt Karin Heintel. Gemeinsam mit dem  Flüchtlingsteam hat sie ein Gartenbauprojekt in der Flüchtlingsunterkunft in Neukirchen-Vluyn initiiert. Karin Heintel leitet die Koordinierungsstelle der Flüchtlingshilfe der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers.
Das kleine Gartenparadies wächst und gedeiht in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Wesel und ist mitfinanziert aus Mitteln des Förderprogramms Komm-An NRW. So konnten die nötigen Werkzeuge wie Schaufel, Gießkanne und Rechen gekauft werden, zudem Hochbeete ...