Wir sind die MöglichMacher
vom Niederrhein

Jahresbericht 2017/18

Der Jahresbericht der Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers

Download Jahresbericht

Füreinander dasein In besonders schwierigen Zeiten
der Infektionsgefahr durch den Coronavirus

Aktuelle Informationen für Ratsuchende und Angehörige

Rat und Hilfe in besonderer Zeit: Die Grafschafter Diakonie, das Diakonische Werk im Kirchenkreis Moers, stellt unter https://www.grafschafter-diakonie.de/füreinander-sorgen.html aktuelle Informationen zu Besuchsregelungen, geänderten Öffnungszeiten und der Erreichbarkeit ihrer Beratungsangebote zusammen.
Angehörige und Ratsuchende, die auf der Suche nach dem Stand der Dinge sind und einen Überblick erhalten möchten, finden hier die entsprechenden Informationen.
Wir versuchen, möglichst viele Dienste den Umständen entsprechend aufrecht zu erhalten.

Zur Übersicht

aus der Grafschafter Diakonie

Nachrichten

Nachmittag im Zirkuszelt. Gute Laune begann schon im Bus

Würden  beim „Circus Flic Flac“ ausschließlich Künstler aus Deutschland auftreten,  wäre die Vorstellung nach fünf Minuten beendet. Diese Botschaft nahmen die 46 Jungen und Mädchen am Samstag, 11. Januar, unter anderem mit von ihrem Ausflug in der Zirkusvorstellung im Duisburger Landschaftspark. „Die Aussage gegen Rassismus und Diskriminierung zu Beginn der Vorstellung, passte gut zu ‚unseren Kindern‘ mit ihrer Herkunft aus vielen unterschiedlichen Ländern und ihren vielfältigen Lebensgeschichten“, sagt Kirstin Germer vom Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Moers e.V.

„Jugendliche empfinden es als normal online zu sein“

Elternfreie Zone an der Friedrich-Heinrich-Allee 20. Am dortigen Standort der Drogenhilfe der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk Kirchenkreis Moers, können Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren jeden Mittwoch unter vier Augen darüber sprechen, ob sie eine Sucht nach Smartphone, Snapchat oder Games entwickelt haben. Die Beratung bei „exzessivem Medienkonsum“  ist Schwerpunkt der offenen Sprechstunde, aber auch illegale Drogen wie Cannabis oder legale Suchtmittel wie Alkohol oder  Nikotin können ein Thema sein. Die Sprechstunde, die die Drogenhilfe seit Sommer anbietet, ist gut besucht. Die Fachkräfte führen jeden Mittwoch in der Zeit von 15 bis 17 Uhr zwei bis drei Beratungsgespräche mit Jugendlichen. Einen Termin müssen die Jugendlichen nicht ausmachen, sondern können einfach in dieser Zeit vorbei kommen.

Vorbeugung tut Patienten und Fachkräften gut

Die Grafschafter Diakonie, das Diakonische Werk im Kirchenkreis Moers, hat zwei neue Spezialisten:  Holger Feige, Abteilungsleiter für den Erwachsenenbereich des Johann Heinrich-Wittfeld Wohnverbunds in Moers und Hülsdonk, und Thomas  Winnig, Pflegefachkraft im Diakoniezentrum Homberg, sind jetzt „Fachberater für Deeskalation und Gewaltprävention“. Rund 100 Stunden lang befassten sie sich beim Institut piag-B (Prävention und Intervention gegen Aggression und Gewalt in Betreuungsberufen) damit, wie Mitarbeiter für den Fall vorbeugen, dass es Gewaltsituationen im Arbeitsalltag gibt, wie sie sich z.B. physisch verhalten oder welche Hilfe sie nach einem Zwischenfall nutzen können.

„Wer sich hier langweilt, macht etwas falsch“

14. Februar 2005: Das Datum hat Ruth Göbel im Gedächtnis behalten. An diesem Tag bezog die heute 94-Jährige ihr Zimmer in der Altenheimat Vluyn. Vom Fenster aus fällt der Blick auf  die Kleingärten am Klotzfeld. Den Raum mit Sessel, Anrichte, einem kleinen Tisch und Arbeitsleuchte hat sie gemütlich eingerichtet. „Ich habe mich hier gleich wohlgefühlt und das ist bis heute so“, sagt Ruth Göbel.