Wir sind für Sie da

Ambulante Pflege

Bereichsleitung Pflege

Thorsten Krüger
Kranichstr.1
47441 Moers
Tel.: 02841 1790-0
Fax: 02841 1790-690
E-Mail

Ambulante Pflege - bei Ihnen zu Hause

Die Grafschafter Diakonie führt im Kirchenkreis Moers fünf Diakoniestationen in Moers/Homberg, Kamp-Lintfort, Moers, Rheinberg und Rheinhausen. Mit etwa 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützen, betreuen oder pflegen wir rund 1200 Patienten ambulant, also in ihrem eigenen Haushalt.
Mit diesem Angebot sind wir zuverlässige Gäste, die den Wunsch vieler Menschen erfüllen, bei Krankheit, im Alter oder auch in ihrem letzten Lebensabschnitt in der vertrauten Umgebung bleiben zu können. So können sie Ihre Selbstständigkeit bewahren, den Alltag selbst bestimmen und mit Angehörigen und Freunden an der Nachbarschaft teilhaben.
Wir unterstützen sie dabei, kommen gerne zu den pflegebedürftigen Menschen nach Hause, beraten und betreuen sie professionell. Im Alltag oder bei wichtigen Entscheidungen begleiten wir die Menschen, wenn sie dies wünschen.

Zu unseren Teams in den Diakoniestationen gehören:

Krankenschwestern, Altenpflegerinnen, Kinderkrankenschwestern, Familienpflegerinnen, Pflegehelferinnen, geschulte Alltagsbegleiterinnen und Haushaltshilfen, junge Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr und ehrenamtliche Kräfte.
Unser Pflegenotruf ist 24 Stunden erreichbar.
Die Diakoniestationen erfüllen alle Anforderungen der Kranken- und Pflegeversicherung und des Sozialhilfeträgers.

Wir unterstützen, betreuen und pflegen Menschen zu Hause

Leistungen der Kranken- (SGB V) und Pflegeversicherung (SGB XI)

Häusliche Pflege nach § 37,1 SGB V
Nach einer Operation benötigen Sie z. B. noch Hilfe bei der Körperpflege und einen täglichen Verbandswechsel.
Der Krankenhausaufenthalt kann abgekürzt werden, wenn diese Versorgung durch geeignete Pflegekräfte in Ihrer häuslichen Umgebung erbracht wird.
Diese Leistung muss vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse genehmigt werden. Der Anspruch besteht bis zu 4 Wochen je Krankheitsfall.
In Ausnahmefällen gibt es eine Bewilligung über einen längeren Zeitraum.

Häusliche Pflege nach § 37,2 SGB V
Sie benötigen z. B. täglich eine Insulinspritze, Sie oder Ihre Angehörigen können diese Injektion nicht verabreichen.
Um die ärztliche Behandlung zu sichern, wird diese Leistung von Ihrem Arzt verordnet und von uns erbracht.
Die Leistungen werden in der Regel durch die Krankenkasse finanziert.

Häusliche Pflege nach SGB XI
Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate in erheblichem oder höherem Maß der Hilfe bedürfen (§ 14,1 SGB XI).
Die Leistungen der Pflegekassen sind in Leistungskomplexe eingeteilt und beinhalten die drei Wirkungskreise der körperlichen Pflegen, der Ernährung und der hauswirtschaftlichen Versorgung.
Die Pflegebedürftigkeit des Kunden wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse festgestellt, der eine Einstufung in die Pflegestufe  0, I, II, oder III vornimmt. Durch den Pflegevertrag vereinbaren Sie mit uns eine Leistung, z.B. zweimal wöchentlich Duschen oder die Zubereitung Ihres Frühstücks. Diese Leistung rechnen wir, ohne dass Sie sich darum kümmern müssen, direkt mit der Pflegekasse ab.
Vor dem ersten Pflegeeinsatz besucht Sie die Pflegedienstleitung zu einem ausführlichen Aufnahmegespräch. Meistens ist es sinnvoll, seine Angehörigen an diesem ersten Gespräch zu beteiligen. Auf einem Stammblatt erheben wir Ihre persönlichen Daten und erstellen eine  Pflegeanamnese. In dieser Bestandsaufnahme werden alle für die Betreuung und Pflege relevanten Informationen gesammelt.
Art und Umfang der Leistungen vereinbaren Sie mit uns detailliert in einem Pflegevertrag, der auch die Kosten im Einzelnen aufgeführt.

Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz sind z. B.:

  • Hilfe bei der Körperpflege
  • Mahlzeiten vorbereiten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
  • Sondenernährung
  • Mobilisation
  • Behördengänge und Arztbesuche
  • Hilfe im Haushalt
  • Qualitätssicherungsbesuche bei Pflegegeldbezug
  • Pflegenotruf rund um die Uhr

Diese Leistungen werden in der Regel durch die Pflegekasse finanziert.

Andere Leistungen:

  • Sterbe- und Trauerbegleitung
  • Individuelle Beratung zu Hause oder in unseren Diakoniestationen
  • Hilfe zur Antragstellung bei der Kranken- und Pflegeversicherung
  • Hilfe bei der Beschaffung von Pflegehilfsmitteln
Kinderkrankenpflege

Familien mit einem kranken Kind leben in einer ganz besonderen Situation.
Mütter und Väter haben viele Fragen und benötigen individuelle Hilfe. Unsere erfahrenen Kinderkrankenpflegerinnen beraten und begleiten und leiten Sie gerne an.
Sie werden unterstützt, ihre kranken Kinder werden gepflegt und in ihrer Entwicklung gefördert.
Die Kinderkrankenpflege der Grafschafter Diakoniestationen ermöglicht, dass auch schwerstkranke Kinder in ihrem vertrauten Zuhause bleiben können.

Palliative Pflege

Palliative Pflege leistet eine umfassende und individuelle Pflege, Betreuung und Begleitung, wenn die Erkrankung eines Menschen nicht mehr therapiert oder geheilt werden kann. Ambulante palliative Pflege ermöglicht schwerkranken Menschen, zu Hause oder in unseren Häusern zu bleiben und auch beim Sterben umfassend versorgt zu sein.
Wünsche und Bedürfnisse sterbender Menschen wie die der Angehörigen stehen im Mittelpunkt der palliativen Pflege, die sich durch Geduld,  Einfühlungsvermögen und viel Zeit für sterbende Menschen und ihre Angehörigen auszeichnet.
In unseren Diakoniestationen arbeiten ausgebildete Palliativ Care Pflegekräfte mit, die Angehörige durch Beratung, Schulung und Anleitung entlasten und die Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, Fachärzten, Schmerztherapeuten und anderen Diensten steuern. Dazu gehören auch ambulante und stationäre Hospizdienste.
Insbesondere überwachen wir die Schmerztherapie, die Wund- oder Portversorgung und die Infusionstherapie und stellen eine Rufbereitschaft über 24 Stunden/Tag.
Auch in unseren stationären Pflegeeinrichtungen Altenheimat Vluyn und Rudolf-Schloer-Stift arbeiten geschulte Fachkräfte mit, die in der Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, Fachärzten, Schmerztherapeuten und anderen Diensten ebenfalls palliative Pflege leisten.
Wir leisten palliative Pflege da, wo sie gefragt wird oder nötig ist. In den Leitgedanken unseres Handelns haben wir formuliert, dass wir unsere Patienten unbedingt respektieren, auch ihre Wünsche und Verfügungen zu Betreuung, Pflege und Sterben.

Sterben und Trauern ist für uns kein Fremdwort.

Wir begleiten Sie auch in schwierigen Zeiten un unterstützen Sie und ihre Angehörigen.
Eine individuelle Beratung zu Hause oder bei uns in den Diakoniestationen finden Sie zu jeder Zeit, mit einer Terminverabredung gelingt die Beratung aber besser.
Gerne helfen wir bei den Anträgen zur Kranken- und/oder Pflegeversicherung oder wissen, wo und wie Sie am besten Pflegehilfsmittel beschaffen können.

Unsere Partner

Wir leisten nicht alles selbst, sondern empfehlen Ihnen Partnerdienste für:

  • Hausnotruf
  • Essen auf Rädern
  • Fußpflege und Frisöre
  • Krankengymnastik, Ergotherapie, Ernährungsberatung (Sonde) und weitere begleitende therapeutische Dienste
  • Verein für Betreuungen, Vormundschaften und Pflegschaften im Diakonischen Werk Moers e.V.
  • Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige
  • psychosoziale Begleitung
  • Hospizdienste
  • Fahrdienste

Moers

Leitung: Rosemarie Wiede
Hanns-Albeck-Platz 4
47441 Moers
Tel.: 02841 888080
Fax: 02841 8880825

Moers/Homberg

Leitung: Kathrin Czech
Dr.-Kolb-Str. 21
47198 Duisburg
Tel.: 02066 9974-0
Fax: 02066 9974-10

Rheinhausen

Leitung Team 1: Claudia Mueller
Beethovenstr. 18
47226 Duisburg
Tel.: 02065 53463
Fax: 02065 53651

Rheinhausen

Leitung Team 2: Doris Neumann
Beethovenstr. 18
47226 Duisburg
Tel.: 02065 53463
Fax: 02065 53651

Kamp-Lintfort

Leitung: Daniel Novotny
Geisbruchstr. 19
47475 Kamp-Lintfort
Tel.: 02842 56298
Fax: 02842 91864

Rheinberg

Leitung: Ilse van Impel
Rheinstr. 65
47495 Rheinberg
Tel.: 02843 4640
Fax: 02843 860584

Hilfen aus Osteuropa

Leitung: Marlies Henn
Tel.: 0151 544 179 38