Die Grafschafter Diakonie hat gemeinsam mit dem Pfandnetzwerk Deutschland eine neue Spendenmöglichkeit geschaffen, die soziale Unterstützung mit ökologischem Engagement verbindet. Leere Pfandflaschen können in blau-weißen Sammelcontainern der Diakonie gesammelt werden. Der Erlös kommt sozialen Hilfen für Menschen im linksrheinischen Teil des Kreises Wesel und im Duisburger Westen zugute.
„Mit den Pfandcontainern wollen wir eine einfache Möglichkeit bieten, mit kleinen Beträgen einen nachhaltigen Beitrag für Menschen in schwierigen Lebenslagen zu leisten“, erläutert Kai T. Garben, Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie.
Die Container können z. B. von Kirchengemeinden, Vereinen, Schulen, Bürogemeinschaften sowie regionalen Betrieben und Unternehmen genutzt werden. Entscheidend ist: Die Sammelbehälter werden ausschließlich an nicht-öffentlichen Standorten aufgestellt. „Das ist uns wichtig, denn wir wollen nicht in Konkurrenz zu Menschen in Not stehen, die im öffentlichen Raum Pfand sammeln“, betont Garben.
Die Container können sowohl dauerhaft an einem festen Standort als auch im Rahmen von Veranstaltungen und anderen Zusammenkünften eingesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist das Berufskolleg für Technik in Moers. Dort hat einer der Sammelbehälter jetzt einen festen Platz im Pausen-Foyer gefunden.
„Vielleicht regen die Container ja auch zu eigenen Sammelaktionen oder Gruppenprojekte, wie z.B. im Rahmen der Arbeit mit Konfirmand*innen oder Umweltgruppen an“, sagt Garben. „Die Pfandcontainer sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Wir freuen uns über jeden, der einen Standort anbieten kann und mitmachen will.“
Kontakt für Interessierte:
Wer einen Container in seiner Organisation oder eine Einrichtung aufstellen möchte, kann sich an Christoph Olders wenden: Telefon 02841 7889319, E-Mail c.olders@grafschafter-diakonie.de
Foto (Grafschafter Diakonie): Diakoniegeschäftsführer Kai Garben freut sich über weitere Standorte für die blau-weißen Spendencontainer am Niederrhein.








