In turbulenten Zeiten der politischen Extreme, rechtspopulistischer Propaganda, Menschenfeindlichkeit und Ausgrenzung von Minderheiten setzen der Kirchenkreis Moers, der Neukirchener Erziehungsverein, die Grafschafter Diakonie und die Freie evangelische Gemeinde (FeG) Neukirchen-Vluyn im aktuellen Kommunalwahlkampf ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Menschlichkeit und Nächstenliebe. An öffentlichen Laternenmasten werden in Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg zusätzlich zur plakatierten Wahlwerbung Plakate mit dem Bekenntnis zu diakonischen Werten angebracht.
Statement für Respekt und Toleranz
Superintendent Wolfram Syben, die theologische Vorständin Pfarrerin Annegret Puttkammer, Thomas Simon von der FeG und Kai Garben, theologischer Geschäftsführer der Grafschafter, machen deutlich: „Eine öffentliche Positionierung ist uns wichtig, damit das, was wir vom Evangelium her für gut und richtig halten, gezeigt wird. Wir setzen Zeichen des Respekts, der Toleranz und Wertschätzung.“ Die klare Botschaft lautet: „Gehen Sie wählen für ein Zusammenleben, das von Nächstenliebe und gegenseitigem Respekt geprägt ist.“
Demokratie stärken
Im Kirchenkreis Moers, im Neukirchener Erziehungsverein, der Grafschafter Diakonie und der FeG Neukirchen-Vluyn leben und arbeiten viele Menschen mit Migrationshintergrund. Es gibt eine große Vielfalt an Weltanschauungen, Sprachen, Kultur und Religionen. „Unsere Mitarbeitenden arbeiten seit Jahren friedlich und respektvoll miteinander. Ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund könnten wir unsere soziale Arbeit nicht leisten“, betonen die Kooperationspartner der Kampagne. „Daher lehnen wir jede Form von Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit ab. Die Kampagne steht für eine offene Gesellschaft und ein friedliches Miteinander – gestützt auf unserer bestehenden Demokratie.“