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Jahresbericht 2017/18

Der Jahresbericht der Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers

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Nochmal in den Urlaub fahren – ein besonderes Angebot

„Schau mal, das ist doch die Eva, und das muss in Höxter gewesen sein.“ Lachen, strahlende Blicke und viele Köpfe über den Fotos sind im Gemeinschaftsraum der Diakoniestation der Grafschafter Diakonie Pflege am Hanns Albeck Platz zu erleben. Um die lange Tafel lässt sich eine Runde von 16 Seniorinnen und Senioren Kaffee und Gebäck schmecken. An diesem Nachmittag tauschen sie Erinnerungen an ihren gemeinsamen Urlaub aus. Im Alltag leben sie alleine und werden von den ambulanten Pflegekräften der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers, in den Dingen des Alltags versorgt, die sie alleine nicht mehr schaffen. „Das war eine schöne Zeit. Wir haben viel gelacht. Das Essen, die Ausflüge, alles war toll.“

Flagge zeigen gegen Gewalt an Frauen

Flagge zeigen gegen Gewalt an Frauen: Der Schriftzug „Frei leben“ der Menschenrechtsorganisation Terre des femmes flatterte am 15. November am Rathaus gut sichtbar in Novemberhimmel. Am  Internationalen Tag „Gegen Gewalt an Frauen“ machte Cornelia Hüsch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neukirchen-Vluyn, zusammen mit der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers, auf das Thema aufmerksam.

Spontanmenue am Hugengraben

Welche Zutaten es geben würde, wussten die Frauen vorher nicht. Klar war nur: Ein Drei-Gänge-Menue soll es werden. Mit allem Drum und Dran. Herausgekommen sind eine bunte Gemüsesuppe, ein knuspriges Brathähnchen mit Kartoffel-Lauchauflauf und zum Nachtisch ein duftender Apfelkuchen. Zwei Stunden lang schnippelten, rührten und schälten fünf ehrenamtliche und fünf geflüchtete Frauen in der Gemeinschaftsküche der Flüchtlingsunterkunft.

„Helfen, dass gute Ideen umgesetzt werden und erhalten bleiben“

Möbel für eine ganz besondere Wohngemeinschaft, Gespräche auf Rezept für Ältere, die unter Einsamkeit leiden, ein unbeschwerter Tage für Heranwachsende, die ohne ihre Eltern als Flüchtlinge an den Niederrhein kamen oder Grundschulkinder, die sich über jugendliche Kumpels freuen: „Wir sind froh, dass wir mit unseren Mitteln helfen können, dass diese guten Ideen Wirklichkeit werden oder erhalten bleiben können. Sie tun der Gesellschaft gut“, sagt der Vorsitzende des Stiftungsrates der Niederrheinischen Diakoniestiftung Rainer Tyrakowski-Freese. Für fünf diakonische Projekte hat der Stiftungsrat bei seiner Sitzung am 5. November Mittel in Höhe von insgesamt 20.100 Euro genehmigt ...