Grafschafter Diakonie: Fußbäder, Melonenrunden, Draußen-Frühstück am frühen Morgen

Die Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Grafschafter Diakonie haben die Hitzetage gut überstanden

Kühle Erleichterung genossen die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheimat Vluyn an den bislang heißesten Tagen im Jahr. „Wer mochte, konnte ein Fußbad bekommen“, sagt Anke Hegemann, Leiterin des Sozialen Dienstes der Einrichtung der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers. Diejenigen, die nicht mehr aufstehen können, erhielten auf Wunsch kühle Umschläge. „Alles lief in diesen Tagen etwas langsamer ab. Die ‚Draußen-Aktionen‘ fanden z.B. nicht statt.“ Ansonsten kamen in den Pflegeeinrichtungen der Grafschafter Diakonie ähnliche Anti-Hitze-Mittel zum Einsatz, wie in vielen privaten Haushalten: „Wir haben früh morgens durchgelüftet, über Nacht die Fenster im Treppenhaus gekippt, so wurde es nicht allzu heiß“, sagt z.B. Daniela Kühl, die Leiterin des „Haus für Jung und Alt“ in Moers-Meerbeck. Zusätzliche Trinkstationen mit Säften wurden aufgebaut. „Aufgrund der besonderen Situation waren alle Mitarbeitenden, auch diejenigen, die nicht in der Pflege arbeiten, angewiesen, die Bewohner immer wieder zum Trinken aufzufordern“, berichtet Edith Scheiler, Pflegedienstleiterin im Rudolf-Schloer-Stift. Zusätzlich machten Mitarbeitende mit Wassermelonentellern immer wieder Runden durch das Haus und sie boten kühle Fruchtsuppen an. „Getränke und anderes dürfen aber nicht zu kalt sein, damit die optimale Wirkung erzielt wird“, sagt die Fachfrau. Die Hitzetage sorgten bei den Bewohnern der Einrichtung am Moerser Schlosspark zudem für ein angenehmes Außer-der-Reihe-Erlebnis: „An einem Tag haben wir das Frühstück in den frühen Morgenstunden draußen angeboten“ sagt Scheiler.

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