„Diakolino“ bietet Auszeit von Balkonien

Das „Diakoniecafé“ im Kleinformat ermöglicht Eltern und ihren Kindern entspannte Ferientage trotz Corona

Die kleine Emma ist mit dem Bagger im Sandkasten unterwegs. Der jüngste Gast hat es zusammen mit den Eltern auf der Picknickdecke bequem. Weiterer Nachwuchs bringt die Pflastersteine des Gartenwegs mittels bunter Kreide zum Leuchten. „Es ist ein bisschen wie auf dem Campingplatz“, sagt Jasmin Tschöpe. Die Kamp-Lintforterin nutzt den Nachmittag zur Entspannung. Unter dem Zeltdach gibt es Kaffee und Kekse. Tochter Emma ist in Sichtweite beschäftigt. „Unser Konzept ist es, auch in Coronazeiten für Kinder und ihre Eltern zusammen ein Ferienangebot zu machen und nicht für beide getrennt“, sagt Ina van Buren von der Grafschafter Diakonie. „Diakolino“ heißt das Ferienangebot, zu dem die Grafschafter Diakonie, das Diakonische Werk im Kirchenkreis Moers, sechs Wochen lang an jedem Mittwochnachmittag in den Garten der Beratungsstelle an der Konradstraße 86 einlädt. Das  „Diakoniecafé“ im Mini-Format bietet fünf Familien mit ihren Kleinkindern die Möglichkeit zum Abschalten von „Balkonien“.   „Wegen Corona haben wir leider kein ‚Open House‘ wie beim Diakoniecafé, sondern wir Familienhelfer laden die Eltern und ihre Kinder gezielt ein“, sagt Ina van Buren, die das „Diakolino“ zusammen mit ihren Kollegen organisiert hat. Das Ferienangebot der Grafschafter Diakonie ist Teil der stadtteilübergreifenden Ferienaktionen, die verschiedene Kamp-Lintforter Träger unter der Regie des Jugendamts organisiert haben. Die Mutter der kleinen Kreidekünstlerinnnen findet die Auszeit gut. Sie hat mit Jasmin Tschöpe am Tisch Platz genommen. „In der Zeit, die wir mit den Kindern zusammen zuhause verbracht haben, gab es viel zu tun, um alle beschäftigt und bei Laune zu halten.“

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