Sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung

19.12.2018 14:53

Nach der feierlichen Zeremonie wurden die goldenen Symbole zum ersten Mal „ausgeführt“, Alle waren auf einen gemeinsamen Glühwein auf dem angrenzenden Weihnachtsmarkt eingeladen.

Grafschafter Diakonie verleiht goldenes Kronenkreuz an 40 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter

Sie arbeiten in der ambulanten Pflege oder in der Geschäftsführung, in der Behindertenhilfe oder dem Aufsichtsrat, den sozialen Beratungsdiensten, in der Altenheimat Vluyn, im Rudolf-Schloer-Stift oder im Betreuungsverein: Die 29 Frauen und 11 Männer, die am 13. Dezember zu einem feierlichen Gottesdienst in die Stadtkirche eingeladen waren, stammen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen. Sie alle haben gemeinsam: Seit mindestens 25 Jahren stehen sie per Haupt- oder Ehrenamt im Dienst der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Moers. Diakoniepfarrer und Geschäftsführer Kai T. Garben und Wolfram Syben, Superintendent des Kirchenkreises Moers verliehen ihnen an diesem Donnerstagabend dafür das Kronenkreuz der Diakonie in Gold. 

„Das Kronenkreuz ist keine Leistungsmedaille, aber ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für Ihren Dienst“, sagte der Geschäftsführer. „Was ihr einem der Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“, das Bibelwort aus dem Matthäusevangelium könne Leitsatz und Tätigkeitsbeschreibung in einem sein, sagte Garben in seiner Predigt. 

Es sind feierliche Momente, in denen die Mitarbeiter einer nach dem anderen nach vorne  treten und das goldene Symbol entgegennehmen. „Als ich meinem Dienst bei der Diakonie begann, waren wir insgesamt neun Mitarbeiter, heute arbeiten etwa 800 für die Grafschafter Diakonie“, erinnert sich z.B. Harald Dyx. Auch der 62-Jährige wurde mit dem Kronenkreuz geehrt. Der heutige Geschäftsführer des Betreuungsvereins berichtete von der zunehmenden Spezialisierung mit Beginn der 1980er Jahre, dem Aufbau von Fachdiensten wie der Drogenhilfe oder der Schuldnerberatung. Er erinnerte sich auch an eine gemeinsame Vision seiner Anfangsjahre: Ein Wohnheim für Männer und Frauen mit psychischer Behinderung sollte entstehen. Aus diesem Gedanken ist in Gestalt des Johann Heinrich Wittfeld Wohnverbunds Wirklichkeit geworden.

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