„Haus für Jung und Alt“ der Grafschafter Diakonie ist eröffnet

19.10.2017 19:34

Foto: (v.l.) Freuten sich über die Eröffnung der neuen Diakonie-Einrichtung in Meerbeck: (v.l.) Wolfram Syben, Superintendent Kirchenkreis Moers, Christoph Fleischhauer, Bürgermeister Stadt Moers, Marion Jendges, Johannes-Verein Meerbeck e. V., Verena Mey

Die Einrichtung mit Kita und Pflegeheim unter einem Dach feierte mit Tag der offenen Tür

Das „Haus für Jung und Alt“ der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers ist eröffnet. Das feierte die neue Meerbecker Einrichtung an der Blücherstraße 2 a und b am 18. Oktober mit einem Tag der offenen Tür. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher aus dem Stadtteil waren gekommen, um einen Blick hinter die bunte Fassade des halbrunden Neubaus zu werfen. Im „Haus für Jung und Alt“ sind ein Pflegeheim für Senioren mit 42 Einzelzimmern und der fünfgruppige Johannes-Kindergarten des Johannes-Vereins Meerbeck e. V. unter einem Dach vereint. 

Das Zusammenleben der Generationen soll in dem neuen Haus aktiv gestaltet werden. Kitakinder und Senioren sollen miteinander in Kontakt kommen, z. B. durch gegenseitige Einladungen, gemeinsame Spielenachmittage und andere Kooperationen. „Wir freuen uns, dass wir diese besondere Einrichtung im Stadtteil realisieren konnten. Die Lebendigkeit der Kinder wird sich atmosphärisch auf die Pflegeeinrichtung übertragen“, sagt Carsten van der Werth, Geschäftsführer der Grafschafter Diakonie gGmbH – Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers. Bürgermeister Christoph Fleischhauer hob die Bedeutung dieses Konzepts in seinem Grußwort hervor: Das Haus sei nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich etwas Besonderes. „Wenn mehrere Generationen in einem solchen Haus versammelt sind, dann ist das vorbildlich“, sagte der Bürgermeister. Wolfram Syben, Superintendent des Kirchenkreises Moers, sprach von einer Vision, die nach gutem Zusammenwirken aller Beteiligten Realität geworden sei: „Wenn Jung und Alt einen Ort leben und im besten Falle auch voneinander lernen können, dann liegt Segen auf diesem Haus.“

Passend dazu zeigte sich die neu eröffnete Einrichtung seinen Besuchern mit einem bunten Programm. Nach einem Gottesdienst mit Barbara und Ulrich Weyand, Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Meerbeck, bei dem die Kitakinder ein Willkommens-Ständchen brachten, ließen sich die Besucher selbstgekochten Meerbecker Pichelsteiner-Eintopf in der Kindertagesstätte schmecken. Volkmar Hess vom Internationalen Phono+Radio-Museum Dormagen ließ Schlager-Klassiker aus den 1950 und 1960er Jahren vom Oldtimer Plattenspieler erklingen. Künstlerin Hilde Freihoff zeigte den Besuchern ihre Bilder, die für die nächsten Monate die Wände im zweiten Stock des Pflegeheims verschönern.  

Einrichtungsleiter Andreas Blinzler, Pflegedienstleitung Rita Mundt und Geschäftsführer Carsten van der Werth freuten sich über die rege Nachfrage der Besucher nach Touren durch das Haus. Auf der großen Terrasse am Gemeinschaftsraum im ersten Stock deutet Andreas Blinzler auf die Klettergeräte im Außenbereich der direkt darunterliegenden Kita: „Kindsein und Altsein, das gehört zu einem richtigen Leben und unsere Bewohner finden es hier.“ Und im Inneren finden sie noch mehr: Eine Meerbecker Familie vor ihrem Zechenhaus, eine Frau beim Kartoffelschälen in Großformat und Schwarz-Weiß, dazu Grubenlampen und Teller mit Bergwerksmotiven an den Wänden. Die Vorlagen für die Bilder stellte die Stadt Moers zur Verfügung, die Erinnerungsstücke aus dem Bergbau stammen aus Meerbecker Haushalten, die ihre Schätze im Pflegeheim abgaben. Die spezielle Deko hat System: „Wir freuen uns, wenn es auf diese Weise gelingt, dass bei den betagten Bewohnern Erinnerungen wach werden und sie sich am richtigen Ort und zuhause fühlen“, sagt der Einrichtungsleiter.

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